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Passagieransturm auf OstseefährenDer Ausbruch des isländischen Vulkans beschert den Ostseefähren einen hohen Passagieransturm. Durch die Ausfälle im Flugverkehr haben die Reedereien Scandlines, TT-Line und die norwegische Reederei Color Line am vergangenen Wochenende so viele Tickets verkauft, wie es normalerweise im Hochsommer üblich ist.Besonders hoch ist die Nachfrage für Überfahrten zwischen Dänemark und Schweden nach Deutschland. Scandlines rechnet in den kommenden Tagen auch mit verstärktem Ansturm aus Südeuropa über Deutschland nach Nordeuropa. Zwischen Puttgarden und Roedby sind momentan 4 Fähren im Einsatz, nachdem Scandlines einen Termin zur Durchsicht einer der Fähren verschoben hat. Bislang können die Fähren dem Ansturm noch gerecht werden. Kein Passagier muss an Land bleiben. Auch kurzfristige Überfahrten mit dem PKW können derzeit noch gebucht werden. Zusätzliche Catering-Crews sind an Bord gebracht worden, um einen reibungslosen Service zu gewährleisten. Die AIDA Cruises reagiert auf die Lage, indem sie aufwendige Heimreiseaktionen für ihre Gäste organisiert. Am gestrigen Sonntag ermöglichte das Unternehmen 1100 Kreuzfahrern die Heimreise aus Barcelona mit rund 30 bereitgestellten Bussen. Das Schwesternschiff AIDAbella wird heute in Palma de Mallorca ca. 900 Gäste an Bord nehmen und nach Marseille mitnehmen, wo die Heimfahrt von dort aus mit Bussen organisiert ist. Auf die Verkehrsverlagerung reagiert auch die Deutsche Bahn, indem sie zusätzliche Züge zu und von den Fähren einsetzt. In den jeweiligen Zielhäfen sollen alle Passagiere Anschluss an ihr jeweiliges Reiseziel bekommen. |
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