...Endlich Sommer!
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Neuer Touristenmagnet an der OstseeDer Rostocker Grafiker Uwe Friedrichs hat die Vision von einem neuen Wahrzeichen in der Ostsee. Anlass der Überlegungen ist das Ende der Projektlaufzeit für das künstliche Riff, das 2002 zu Forschungszwecken an der Küste vor Nienhagen bei Rostock errichtet wurde. In 12 Metern Tiefe wurden ca. 1400 Betonelemente angelegt, die Bewuchsfläche und Unterschlupfmöglichkeiten für Meerestiere- und pflanzen bieten sollten um so langfristig für eine Stabilisierung der Fischbestände in der Ostsee zu sorgen.Nachdem die Projektförderung 2012 ausläuft, wird nun nach einer Möglichkeit für eine nachhaltige Nutzung des künstlichen Riffs gesucht. Mit dem Verein „Baltic Reef“ stellt Uwe Friedrichs die Möglichkeit einer touristischen Nutzung vor. Die Idee ist es, eine Seestation in Form eines Sterns zu installieren, die eine „Schnittstelle zwischen Mensch und Meer“ bilden soll (Uwe Friedrichs gegenüber der NNN, am 14. 04.2010). Auf der Station soll es weiterhin eine Forschungseinrichtung für fischereibiologische Untersuchungen geben. Die einzelnen Arme des Sterns sollen jeweils einem unterschiedlichen Zweck dienen. Zur Diskussionen stehen beispielsweise ein Museum, eine Tauchbasis, ein Café und sogar ein Hotel mit ca. 50 Betten und Wellnessbereich mit direktem Zugang zur Ostsee. Daneben soll es eine Anlegestelle für U-Boote und Schiffe geben. Die Besucher könnten beispielsweise über eine Seilbahn auf die Station gelangen. Die touristische Nutzung des künstlichen Riffs würde Mecklenburg-Vorpommern und die Ostsee um einen Touristenmagneten bereichern. Gleichzeitig wäre die Station auch ein Anlaufpunkt für Schüler als eine neue Form der Wissensvermittlung. |
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